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das Grenzdorf am Limes

Steinernhorst ward gebauet als vestes Haus an eynem Weg von Liubice nach Hammaburg und wenig Volk lebte hier im morastigen Wald, das sich bald scharte um Leutwin den Franken, zu trotzen Wegelagerern und bösen Buben.
Franken, Sachsen, Nordleute, Slawen und altes Volk sammelten sich bei Gefährnis an diesem sicheren Ort. War die Gefahr für Leib und Leben vorüber, ging jedermann wieder seines Weges und seinem Tagwerk nach...

 

...  die Zeiten haben sich nicht geändert  -  auch wir suchen die Zusammengehörigkeit eines frühmittelalterlichen Lagers und einen gemeinsamen Ort für Sippen, Gefolgschaften und Geächtete - Schaut herein und gebt Eure Meinung kund.



Ursprünglich wird Steinhorst ein Dorf gewesen sein, denn Siegfried und Volrad von Carpele (?) schenkten 1315 drei Hufen daselbst einem hohen Herren, dem Bischoff von Ratzeburg, als Tafelgut.... 1408 haben Gottschalk, Bedige und Vollrad von Zülen, genannt von Steinhorst, Hof, Mühle und Teich zum Groten-Stenhorst, Lütken-Stenhorst, Zanzkeneve, Schiphorst, Stubben, Rekenhagen und Schönenborn dem Herzog Erich dem Aelteren käuflich überlassen. [2] Das lauenburgische Amt Steinhorst wechselte 1575 durch Verkauf in gottorfischen (holsteinischen) Besitz. 1670 fand ein Besitzwechsel zusammen mit Moisling,Tangstedt und Tremsbüttel statt. Erst 1739 kehrte Steinhorst endgültig zu Lauenburg zurück. [3] "Diese vier Empter Trittow, Reinbeck, Tremsbüttel und Steinhorst - deren Grentze ist das lübeckische Gebiete, Sachsen - Lawenburg, Ampt Bergerdorff, so lübeckisch und hamburgisch... liegen sehr durcheiander vermenget und zerstrewet, derowegen wir sie zuerst nach Kirchen oder Kirspeln beschreiben..." [4]

... insgesamt werden die [sprachlichen] Erscheinungen auf geschlossenes Siedeln einer westfälischen Gruppe im Amt [Steinhorst] bei gleichzeitiger slawischer Unterschicht, die erst allmählich geschwunden ist, zurückgeführt. Das Zusammenschmelzen in dieser Eigenheit ward begünstigt durch die lange Abgeschlossenheit vom Kreise. [8]
In dem Bezirk des Vorwerks Steinhorst liegen 2 herrschaftliche Mööre, das Hohlemoor an der Sandesnebener Feldscheide und das Herrenmmor an der Schiphorster Scheide, ferner der herrschaftliche Forstort Stutkoppel, ein Buchenbestand, duch welchen vermuthlich in früheren Zeiten die Hamburg-Lübecker Heerstraße von Eichede nach Stubben an der Burg Steinhorst vorbei nach Siebenbäumen sich gewunden hat, wie sich aus den Ueberresten alten Steinpflasters in der Stutkoppel u. U. schließen läßt...
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