Startseite | Impressum | Kontakt | Seitenübersicht | Archiv

wir, die malenkie puszczyki

mußten im Jahre MMIX feststellen, daß mittelalterliches Vereinsleben, was Umsetzung und Umgang miteinander anging, zu sehr an die Zeit der Leibeigenschaft erinnerte. So machten sie sich Hals über Kopf in den Aufbau eines lockeren und dennoch verbindlichen Dorfverbandes, dem "Steinern Horst".
Im Jahr darauf fuhren sie erstmals Lager an und haben im heimischen Dorf zur 750-Jahr-Feier eine mittelalterlich Lagerey vorbereitet und durchgeführt.
Inzwischen ist auch der Steinern Horst verwaist und auch  das Eulenvolk wieder einmal nicht auffindbar. Die Käuzchen aber lassen ihren Ruf weiter ertönen - zumal sie Familienzuwachs bekommen haben.

Kleine Käuzchen - "malenkie puszczyki" haben wir als Symboltiere gewählt, da sie für uns und unsere Vorfahren Weisheit und das Sehen im Dunkeln verkörpern. Außerdem sind wir auch komische Käuzchen, was Ihr an den Bilder unschwer erkennen könnt.


 
Noch in den Nebeln der Vorgeschichte liegt, was uns das Schicksal geschenkt. Die Tochter der Seherin muß durch unbefleckte Enpfängnis gezeuget worden seyn, denn daran war ich - leider - gänzlich unbeteiligt.
 
Ob Ihres Liebreizes und meiner Eitelkeit werde ich allerdings den Teufel tun und mich dagegen verwehren, Teil dieser Famylie mit einem geschenckten Töchterleyn sein zu dürfen.
 
Also an dieser Stelle und noch bevor der Geschichte Lauf die  Geschichtlein unserer Tochter hier niederschreibt, steht mein unabänderlicher Ent- und Beschluß, Iza La Bella die I. als Blut meines Blutes anzuerkennen und für sie einzustehen, wann immer sie es braucht.
Letzteres wird hoffentlich nicht eintreten, anderenfalls allen Sippen und Stämmen mein unbändiger Zorn und wütende Heimsuchung angekündigt sey, sollten sie meiner Tochter auch nur in Gedanken ein Haar zu krümmen gedenken.
 
Was Kleidung und Lagerey angehet, werden wir zu gegebener Stunde wohl passende Lösungen gefunden haben, da es von Suderwick, dem Süddorf bis zu uns im Norden zu weit des Fußweges ist.
 
 
 
 
 
Als dieser angehende Knappe sich noch als Quark in des Kaufmannes Laden befand, woben die Nornen schon an seinem Schicksal. Noch vermag ich selbiges nicht zu sehen, es sey Euch jedoch von Herzen versprochen, daß wir fleißig daran arbeiten...
 
... im achten Mond des Jahres MMXI wird das Knäblein zum Knappen werden - möglicherweise im nahen Reynefelde auf dem dort stattfindenden Markt. Ob wir dann für ihn schon eine Weyb suchen sollten, bleybt dahingestellt, zudem seine Heimstatt sich bei der fernen Veste Ricoldinchuson findet und es einer wochen-langen Reyse bedarf, hierher in den Norden zu gelangen. 
 
Deshalp wird das angehende Männlein wohl noch einen groß Teil seiner Erziehung am karolingischen Königshof in der Hohen Mark genießen.
 
Alsbald wir mehr über den Stand derselben erfahren, tuen wir es an dieser Stelle kund. Immerhin wissen wir schon, daß der Name Marwin sich aus dem althochdeutschen mari für berühmt/groß und wini  für Freund ableitet. Wie der kleine Marwin sich schon vor Jahren auf die große Aufgabe vorbereitet, seht ihr hier ->
 
 
 
 
Unsere Verstärkung aus Schrecklinghausen   -  das ist tiiief im Süden, nahe bei Malochum!

malenkie-puszczyki