Schon in der Karolingerzeit stand in der Gegend von Steinhorst an der Ostgrenze Stormarns ein Denkstein für Luidwin, einen Sachsenkämpfer wie östlich von Bornhöved ein solcher für den Recken Burwido [1]
Ebenso gefürchtet scheinen die Raubnester Steinhorst gewesen zu sein, die ... als Groten-Stenhorst und Lütken-Stenhorst erwähnt werden. Es waren wahrscheinlich Rittersitze, von denen der eine im zum Vorwerk gezogenen Bruche lag, wo der mit einem Graben umgebene Burgplatz und der hohe Wall, bis in unsere Tage hin sichtbar bliebt. Die zweite Burg hatte ihre Lage auf dem jetztigen Amtshof. 1818 fand man bei der Legung einer Röhrenleitung nach der Küche mehrere Fuß unter der Oberfläche den mit Felsen ausgesetzten Burggraben und die Reste eines durch Feuer zerstörten kleinern Gebäudes, Dachziegel von alter Form, verkohlte Sparren und den teils aus Kalk, teils aus Mauersteinen bestehenden Fußboden...
