Bronzezeit
"Krieg und Vertreibung" In alten Zeiten haben die Zwerge oft und lange mit den Menschen und untereinander Krieg geführt
Heute gibt es keine Unterirdischen mehr,
sie ließen sich über die Eider und das große Meer setzen um auszuwandern.
[Müllenhoff, Karl: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg, S. 318, Schleswig 1921 (Neudruck Kiel 1985)] und
[Meyer, Gustav Fr.; Schleswig-Holsteiner Sagen, S. 41f. Jena 1929.]
Heute gibt es keine Unterirdischen mehr,
sie ließen sich über die Eider und das große Meer setzen um auszuwandern.
[Müllenhoff, Karl: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg, S. 318, Schleswig 1921 (Neudruck Kiel 1985)] und
[Meyer, Gustav Fr.; Schleswig-Holsteiner Sagen, S. 41f. Jena 1929.]
Birkenrinde Meine "Spickzettel" beim Erzählen...
Specksteinstücke Durchlocht, hier können Kinder, sich Anhänger selbst gestalten. (Mit Bleistift vorgezeichnete einfache Syymbole?)
Sonnenscheibe von Nebra in klein, optischer Gimmick, evt. nehme ich auch den Sonnenwagen von Trundholm
Neuhaus am Selenter See: Die Gräfin wird in den Keller des Hauses geholt, hilft den Unterirdischen bei einer Geburt und erhält Hobelspäne, sie sich später in Gold verwandeln.
Die Geisterschmiede am Klingenberg Zu gewissen Zeiten, vor allem bei Vollmond, kann man es im Berg poltern und hämmern hören. Im Berge liegen aus grauer Vorzeit Schätze verborgen. In dunklen Nächten kann man auf dem Berg ein Licht brennen sehen.
Witte Wiewer Eines Nachts kamen junge Mädchen am Voßberg (Pangenberg)in Lütjenburg vorbei. Sie waren in Neudorf zum Erntefest gewesen. Da klang aus dem Berge eine wunderbare Musik heraus. Sogleich fingen sie im Wege von neuem zu tanzen an. Das nahmen die „witten Wiewer“ über, sie mochten sich bei ihrer Hochzeitsfeier nicht stören lassen. Ein paar kleine Kerlchen sprangen aus dem Berg heraus und wollten mit glühenden Stangen auf die Mädchen losschlagen. Zum Glück kam der Nachtwächter von Neudorf des Weges. Er fing an zu schimpfen und zu fluchen, un sogleich waren die „witten Wiewer“ verschwunden.
Die Salbe der Unterirdischen In Schmiedendorf wohnte einmal eine Bauersfrau, die auch die Hebammenkunst verstand. Sie wurde einst von einem Unterirdischen nach dem Voßberge geholt. Bei der Geburt des Kindes erhielt sie eine Kruke, aus welcher sie dem Kinde ein wenig Salbe unter die Augen wischen mußte. Ohne, daß die „witten Wiever“ es merkten, wischte auch sie sich von der Salbe unter die Augen. Beim Abschied erhielt sie eine Schürze voll Hobelspäne, sie sich am Morgen in blanke Geldstücke verwandelt hatten. Von der Salbe hatte die Frau die Fähigkeit bekommen, die Unterirdischen zu sehen und zu erkennen, wenn sie anderen Menschen unsichtbar waren. Eines Tages stand sie auf der Dorfstraße und sah zwei Unterirdische, die mit einer Schiebkarre voll Speck von Futterkamp her in den Neudorfer Weg einbogen. „Wonem kamt ji denn al her?“ redete die Frau sie an. „Sühst du uns?“ fragten die beiden. „Warüm schull ik ju nich sehn können?“ sagte die Frau. Sogleich sprangen die beiden Unterirdischen auf sie los und spuckten sie dreimal an. Da hatte die Salbe ihre Wirkung verloren.
Balster is dood Auch aus einer Brennerei in Lütjenburg holte ein Unterirdischer Abend für Abend Bier. Immer war die Kanne da, und das Geld lag darauf. Die Leute nahmen das Geld und setzten die Kanne gefüllt an ihren Platz. So ging es jahraus, jahrein. Eines Abends aber, als die Kanne soeben angekommen war, rief plötzlich eine klägliche Stimme: „Komm,Balbel, komm, Balbel, komm! Balster ist dood!“ Darauf antwortete eine andere Stimme: „Is Balster dod, is Balster dod, denn sünd wi all in grote Not“. Die Kanne blieb stehen und soll noch heute im Besitz des Wirtshauses sein.In der Variante „Eisch is dood“ Milch statt Bier, in einer abgelegenen Straße ein Haus (keine Brennerei)
Riesenzauber Hier steht nachts ein Riese, der seinen Kopf
unter dem linken und eine schwere Keule unter dem rechten Arm trägt. Wer in der Johannisnacht ihm die Keule entreißt und sie verbrennt, hat den Bann gelöst und kann sich in der nächsten Nacht eine goldene Keule holen.
unter dem linken und eine schwere Keule unter dem rechten Arm trägt. Wer in der Johannisnacht ihm die Keule entreißt und sie verbrennt, hat den Bann gelöst und kann sich in der nächsten Nacht eine goldene Keule holen.
Schälchenstein
Grabhügel
Grabhügel
Grabhügel
Grabhügel
Sonnstein von Beckstedt
